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Die Dünenlerche - Calendulauda erythrochlamys, Certhilauda erythrochlamys, Mirafra erythrochlamys
Die Dünenlerche, auch als Rotdünenlerche bekannt, wird als 100%iger Endemit Namibias gesehen.

Die Dünenlerche zu finden bedeutet auch Namibia als einzigartiges Land kennenzulernen. So einzigartig wie die Dünenwelt der Namibwüste ist wohl keine Landschaft Afrikas. Die Dünenlerche kann im Kuisebdelta südlich von Walvis Bay oder Nahe der Namib Desert Lodge oberhalb der versteinerten Dünenlandschaft gut gefunden werden.

Hier ein kurzes Video über die Dünenlerche >>> bitte hier clicken<<<


Rüppelltrappe - Eupodotis rueppellii
Die Rüppelltrappe lebt gern in der Wüste. Sei es steiniger Kiesboden oder in einer sandigen Grassteppe. Man hört das frosch-ähnliche gerasper der Trappe oft schon meilenweit. Sehr schön zu beobachten ist die Rüppeltrappe in stark bewachsener Dünenvegetation. So empfiehlt es sich bei einem Besuch am Sossusvlei, vielleicht kurz bei der Elimdüne nach Vögeln wie diese Ausschau zu halten.


Rüppellpapagei - Poicephalus rueppellii
Wie immer bei fast allen Papageienarten hört man sie und muß dann traurig den Vögeln hinterherschauen, wenn sie im Turboflug in die nächste Baumreihe fliegen...Am Waterberg und auf der Hobatere Lodge kann man Rüppelpapageien gut beobachten - in den trockenen Jahreszeiten kommen Papageien gern an die Wasserstellen - super zu fotografieren.


Damaratoko - Tockus damarensis
Der Damaratoko wurde vor kurzem erst "gesplittet" - es muß jedoch unter den Hornvögeln Namibias noch einiges geklärt werden. Der Damaratoko kann auf Hobatere schön beobachtet werden - sogar vom Frühstückstisch aus. Falls Sie den Damaratoko schnell vom Rotschnabeltoko unterscheiden wollen, schauen Sie doch einfach das Auge an - gelb beim Rotschnabel und dunkel beim Damaratoko - einfach.

Hier finden Sie auch ein kurzes Video von einem Toko am Nest >>> bitte hier clicken<<<


Monteirotoko - Tockus monteirii
Ein sehr beeindruckender großer Endemit, der in Gruppen bis zu 50 vorkommen kann, jedoch meist nur allein oder in einer kleinen Gruppe gesehen wird. Monteirotokos graben recht große Löcher um an Ihre wirbellose Beute zu kommen. Interessant ist auch, dass diese Tokos gern in Felsspälten und sogar künstlichen Nistkästen brüten. Es wurde sogar eine Blechdose verwendet - leider ist diese zu warm geworden und der Bruterfolg blieb aus. Der Monteirotoko ist im Daan Viljoen nationalpark sehr schön zu beobachten.


Nachtohrdrossling - Turdoites gymnogenys
kaum zu glauben, dass diese lärmenden Vögel oft übersehen werden - das liegt wohl daran, dass wir zu oft mit Pirschfahrzeugen unterwegs sind und sie dadurch nicht hören. Der Nacktohdrossling kommt in kleinen Gruppen vor und kann auf der Hobatere Lodge zwischen den hohen Mopanibäumen gut beobachtet werden.


Rüppelmeise / Carpmeise - Parus carpi
Das agressive gezeter dieser Meisen hilft uns Birder, sie zu finden. Die Rüppelmeise liebt Blutfrucht- und Mopanibäume und wird im Nordwesten Namibias regelmässig gesehen. Wer nicht in den Nordwesten kommt, hat auf Halali im Etoscha Nationalpark gute Gelegenheit, diese Meisen zu sehen.


Namibschnäpper - Namibornis herero
Der Namibschnäpper ist gar kein Schnäpper, sondern ein Schmätzer. Am Matterhorn Namibias, der bekannten Spitzkopje oder Spitzkoppe, kann er morgens sehr früh im Geröll des Granit gefunden werden. Es ist ein schwieriger Vogel - auf der Suche nach dem Namibschnäpper sieht man sehr viele Vögel, es lohnt sich also immer.


Gray's Lerche, Namiblerche - Ammomanopsis grayi, Ammomannes grayi
Wenn Luftspiegelungen die warme Erde der Kiesflächen in der Namibwüste in große Seen und Meere verwandeln und die Klimaanlage im Fahrzeug höher geschaltet wird... spätestens dann sollte man wissen, dass man zu spät dran ist. Die Namiblerche sollte früh oder an den späten Stunden des Tages beobachtet werden. Sie verschmilzt wunderschön in der grauweissen Kalklandschaft und bietet dem Beobachter kurze aktive Vorstellungen und sogar ein kurzes Gespräch - denn die Namiblerche ist neugierig.


Barlow's Lerche, Barlowlerche - Calendulauda barlowii
ich liebe die Barlowlerche. Wer diesen Vogel im Visier hat (Fernglas oder Kamera bitte - Vogeljäger sind das allerletzte, hat eine der schönsten Landschaften dieses Planeten um sich - das Sperrgebiet, das Gebiet der Diamanten. Hoffen wir, dass wir immer nur mit großen Bemühungen in das Sperrgebiet dürfen, sonst fährt bald jeder in diese wunderschöne Wüste - und wie wenige würden sich über eine Barlowlerche auf einer Euphorbia gummifera freuen oder diese Arten zu schätzen wissen?


Benguela Langschnabellerche - Certhilauda benguelensis
das lang ausgedehnte Pfeifen und das kurze zwitschern danach - dann darf man sich auf eine der Langschnabellerchen freuen. Die Benguela Langschnabellerche ist mindestens so schön und interessant zu beobachten wie die Karoo Langschnabellerche.


Hartlaub's Frankolin - Pternistis hartlaubii
sehr sehr schwierig und sehr scheu. Früh morgens darf man im Erongo und Hobatere auf diese Vögel hoffen. Wer nicht gern wandert und kraxelt, wird wahrscheinlich Probleme haben, ein solches Frankolin zu Fernglas zu bekommen.


Drosselwürger - Lanioturdus torquatus
dies ist wirklich nur ein Halb-Endemit. Angola hat auch eine sehr starke Population dieser pfeifenden Würger.


Rosenköpchen - Agapornis roseicollis
fast überall in Namibia schiesst der kleine Rosenpapagei über unsere Köpfe hinweg. Auf der Ameib Ranch und im naukluft gebirge sind diese kleinen "unzertrennlichen" wohl am schönsten zu beobachten.


Klippensänger, Damara Felsenspringer - Archaetops pygnopygius
Am Avis Stausee sollte man seinen ersten Endemiten sehen. Der Klippensänger rennt und hüpft zwischen Felsvorsprüngen umher, macht sich normalerweise deutlich bemerkbar und ist sicher einer der schönsten Sängerarten Namibias.